KI-Gregorianik mit den Regensburger Domspatzen

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Projektidee

Der gregorianische Choral, entstanden noch vor dem 9. Jahrhundert, gilt als eine der ältesten Formen abendländischer Sakralmusik. Als Regensburger Domspatzen (gegründet 975 n. Chr.) sind wir mit dieser Musiktradition eng verbunden: Seit der 5. Klasse singen und proben wir regelmäßig gregorianische Gesänge.
Die Projektidee entstand im Rahmen eines Austauschs mit einem Budapester Musikgymnasium, wo wir an einem Workshop zu Musik und KI teilnahmen: Dieses kulturelle Erbe mit KI neu zu denken, sehen wir als besondere Chance.

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👥 Unser Team

Andi Haberl
Entwicklung der KI und des Postprocessings
Benedikt Dolderer
Videoproduktion und Schnitt
Alexander Röhrl
Künstlerische Umsetzung

Lukas Zapf
Hilfe bei Beschaffung und Aufbereitung der Trainingsdaten aus Gregobase
Sophia Hemmert
Sound-Engineering bei der Aufnahme
(damit der Dom im Video auch wirklich nach Dom klingt)
Valentin Raab
Textauswahl
(wichtig, da wir uns nicht anmaßen, einen nichtkirchlichen Choral mit neuem Text zu versehen)
– außerdem: Mädchen für alles

Die Technologie dahinter

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📚 Trainingsdaten

Für unser Projekt haben wir über 9.000 gregorianische Choräle als Trainingsdaten verwendet.

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🎶 Unser Ansatz

Wir nutzen ein tokenbasiertes LSTM-Netz: Damit können wir unter Einbeziehung musiktheoretischer Überlegungen im Postprocessing einen vollständigen Hymnus erzeugen, der alle formalen Standards einhält.

"Die Herangehensweise ist sehr clever und nutzt die formelhafte Struktur des gregorianischen Chorals mit der LSTM Technologie, die dafür perfekt passt. In der Kombination auf KI-basierten Methoden und Postprocessing mit regelbasierten Ansätzen ist das Projekt außerdem undogmatisch und flexibel.
Als einer der Vorreiter im Bereich der KI-Anwendung in der Klassischen Musik bin ich von diesem Projekt begeistert und wünsche den jungen Kollegen den besten Erfolg und eine große öffentliche Aufmerksamkeit!"
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Dr. Matthias Röder
Project Manager "Beethoven X AI"
"Herzliche Gratulation den Regensburger Domspatzen und ihrem Choral-Team zum Erreichen des Bundeswettbewerb-Finales!
Euer kreativer Ansatz, den Gregorianischen Choral mit moderner KI-Technologie zu verbinden, zeigt, wie lebendig unsere musikalische Tradition ist. Ihr seid ein inspirierendes Beispiel dafür, wie Glaube, Kunst und Wissenschaft gemeinsam Neues hervorbringen können!"
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Pater Prof. Dr. Robert Mehlhart OP
Rektor des Päpstlichen Institutes für Kirchenmusik
I felt that the overall design of the project was extremely well thought out, and that it was a project made possible precisely because it represents a collaboration between a historically established choir and computer science. By entrusting the interpretation of the score and the production of sound to a choir, who are deeply versed in church music […] the project adopts a clear division of labor.
By illuminating the roots of Western music through AI, this project does more than push technical boundaries; it poses a fundamental question about how computing can embrace the plurality of musical representation. It is a truly ambitious and visionary undertaking.
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Dr. Shintaro Seki
Researcher RIKEN-Institut Japan

Ausgezeichnet – als Projekt, das deutschlandweit begeistert hat.

Publikumspreis im Finale des Bundeswettbewerbs KI 2025

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